Meine Lieblingsbücher aus 2025
Ein Blogbeitrag von Alva Lück.
Ich führe keine Buchlisten, kein Lesetagebuch und nutze auch keine Apps zum Tracken meine Lese-Sessions. Ich lese so viel wie möglich und nötig und im Jahr 2025 waren das zurückgerechnet vermutlich an die 100 Bücher.
Besonders im Kopf geblieben sind mir:
A different kind of power von Jacinda Ardern, weil mich die autobiografische Erzählung auf knapp 500 Seiten immer wieder überrascht und in ihren Bann gezogen hat, obwohl ich von der neuseeländischen Politik bislang keine Ahnung hatte.
Fucking fucking schön von Eva Rottmann, eine literarische Kurzgeschichtensammlung wie gemacht für meine Literaturempfehlungsshows, weil es ein für die Jugendlichen wichtiges Thema (alles rund ums erste Mal) so authentisch, ehrlich und natürlich wie nur möglich aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet.
Blaues Wunder von Anne Freytag, wir haben es oft genug bei KLAPPE & BUCH erwähnt.
Paradise Garden von Elena Fischer, das trotz Spoiler im ersten Satz „Meine Mutter starb diesen Sommer.“ bis zur letzten Seite fesselt. Entscheidend hierfür vor allem auch die so poetische wie ausdrucksstarke Sprache.
Himmel ohne Ende von Julia Engelmann, das in sanfter Erzählweise substanzielle Bilder der Jugend malt
Karizma von Sara Gmuer, ein Buch wie ein Film, der sich einbrennt und dessen Soundtrack noch Monate später im Ohr nachklingt.
Die Botanik des Wahnsinns von Leon Engler, dessen eher schwer verdaulicher Inhalt einer psychiatrischen Familiengeschichte durch die erzählerische Verdichtung fasziniert.
Vermutlich gibt es noch mindestens sieben bis siebzehn weitere Bücher, die mich nachhaltig geprägt, positiv überrascht und/oder begeistert haben. Für diesen Zweck wäre ein Lesetagebuch sicherlich ganz sinnvoll.
Andererseits: Diese sieben hier sind wirklich nachhaltig im Kopf geblieben – ganz ohne Erinnerungsstütze.
Alva Lück